8) Yājñvalkya:

a) Yājñvalkya der Lehrer von König Janaka:
Yājñvalkya war der Lehrer von König Janaka, welcher wiederum den Sohn von Vyasa, Shukadeva, unterwies, wie es im Yogavasishta ua heißt. Nachdem dies also die Weitergabe des Wissens von Vyasa zu dessen Sohn Shukadeva betrifft, erwähne ich sowohl Yājñvalkya als auch König Janaka, obwohl beide in der Gurupuja, welche der "TM-Puja" zumindest zugrundeliegt, nicht explizit erwähnt werden.
Ua. bei Wikipedia (siehe: https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Yajnavalkya) ist zu finden, daß Yājñvalkya der spirituelle Lehrer sowie Hofweise von König Janaka war.
b) König Janaka, der Vater von Sita:
König Janaka war wiederum - für eine andere Annahme gäbe es keinen Anlaß findet man u.a. bei Winternitz - der Vater von Sita, welche nunmal im Ramayana eine der Hauptrollen spielt. (Siehe "3)Rishi Vasishta").
c) Yājñvalkya unterwies desweiteren seine Ehefrau namens Maitreyi:
Siehe dazu:
Inhaltsverzeichnis III III, 1—9. Yājñvalkya beweist seine Überlegenheit gegen neun Unterredner IV, 1—2. Yājñvalkya kritisiert vor Janaka sechs Definitionen des Brahman; Schicksal der Seele nach dern Tode IV, 3 — 4. Yājñvalkya blehrt den Janaka über Wachen, Traum, Tiefschlaf,Tod und Erlösung 5. Gespräch des Yājñvalkya mit Maitreyî (= II,4) 6. Lehrerliste "Sechzig Upanishad's des Veda", aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen, Professsor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1905
>> XXIII 427 457 466 481 486 <<
Sureshwaracharya's Kommentar zur "Maitreyi-Upanishade" findet man in Englischer Sprache - übersetzt von Hino Shoun - etwa via der Bayerischen Staatsbibliothek unter: "Surésvara's Vārtika on Yājñavalkya-Maitreyī dialogue: Bṛhadāraṇyakopaniṣad 2.4 and 4.5".
d) Walter Ruben betreffs Yajñavalkya:
Walter Ruben betrachtete die klassische Indische Philosophie ebenso wie die alten indischen Philosophen konsequent unter dem Blickwinkel des dialektischen Materialismus. Im Zusammenhang mit der Zenkunst des "Bogenschießens" verwickelte er sich dabei in einen Widerspruch:
Wenn er doch die Zenkunst des Bogenschießens nicht leugnen konnte und auch nicht leugnete (Siehe Seite 156 in seiem Buch "Geschichte der indischen Philosophie), weil ja "materialistisch nachprüfbar", so räumte er jedoch, ungerechtgertigterweise nicht ein, daß dann sowas wie eine "Erkenntnis" infolge solcher yogischer Praxis (Walter Ruben nannte es "Yogatrance") wie jener jener Zen-Mönche, insofern nachgewiesenerweise nicht als unmöglich bewiesen werden kann können. Man müßte solchen "meditativ-yogischen"- Zugang zu "Erkenntnis" (siehe "vedische Erkenntnis") auch als ungefährlicher möglich ansehen bzw nicht-auschließen, als wie die "Bogenschießkunst".
Bei der "Bogenschießkunst" ist die Gefahr eines Fehlschusses grundsätzlich nicht auschließbar ist.
Analog, im obigen Sinne, erlangte "Erkenntnisse" würde man nunmal anschließend mit kritischem Verstand ebenso betrachten können,was nunmal die wesentliche Aufgabe von KommentatorInnen der Veden udgl beinhaltet, als auch mit eigenen Erfahrungen bei Ausübungen korrekter Meditation vergleichen können.
Shankara und Andere haben nun Upanishaden oder auch das "Ende des Veda", den "Vedanta" im Lichte ihrer eigenen Verständnisse - auch auf der Basis ihres eigenen Meditationserfolgs (eigner Realisierung) betrachtet.
vgl.: "Geschichte der Indischen Philosophie", Deutscher Verlag der Wissenschaften, Walter Ruben, Berlin, 1954.
Auf Seite 91 bezeichnet Walter Ruben den Yājñvalkya etwa als "metaphysischen Idealisten". Insbesondere im Kapitel "9. der Beginn des Idealismus der Upanishaden als Reaktion gegen den Materialismus, Yājñvalkya, Ajāśatru und Pratadana.
Yājñvalkya, so bemerkt Walter Ruben auf Seite 90 unter Verweis auf BUp. III, 8,8 und III,9,28, daß gemäß Yājñvalkyas der Geist "als weder grob noch fein" bezeichnet werden kann. Walter Ruben geht an dieser Stelle darauf näher ein, daß bei Uddālaka, der Begriff des Feinen, seiner Ansicht nach, sehr unklar sei und er ergänzt auf Seite 91, daß er/man einzuräumen habe, daß - seiner Ansicht nach - bei Uddālaka dem "Seienden" noch nicht so recht nahe kommen könne, weil die "Ethnograpie noch nicht genügend helfen" könne.
Nunja Walter Ruben hat Yājñvalkya gegenüber eine distanzierte Haltung und lehnt dessen Lehre, wie auch den Rest als "minderwertig, unbedeutend sowie weltfremd", im Vergleich zum "Dialektischen Materialismus", den er als Philosophie bezeichnte, ab.
Da mag der eine oder andere igendwelche Lehren eines Vorgängers verbessert haben; aber insgesamt wäre das alles ziemlich weltfremd und nichts im Vergleich zur Philosphie des "Dialektischen Materialismus".
Dennoch, das zeigt Walter Ruben's wissenschaftlich-kritische Haltung, geht er doch auffallend detailliert ein.
In seinem Buch "Die Philosophen der Upanishaden" befaßt sich Walter Ruben sehr ausführlich mit Yājñvalkya und zwar widmet er ihm immerhin fast 40 Seiten, nämlich die Seiten 177 bis 218.
Siehe: Die Philosophen der Upanishaden, Walter Ruben, o. Prof. für Indologie, Unversität Ankara, Verlag A. Francke AG, Bern, 1947.
Eine sehr übersichtliche zeitliche Einordnung von Jâjñavalkya und somit auch Janaka (damit auch des Vaisishta, welcher der Hofweise des König Janaka's gewesen war oder auch sei) findet man in Walter Rubens Buch "Die Philosophen der Upanishaden" (Ruben, Walter, "Die Philosophie der Upanishaden" von Walter Ruben, o.Professor für Indologie an der Universität Ankara, A. Francke AG. Verlag, Bern, 1947) im Teil II, titels "Philosophie und Mystik der Upanishaden" in den Abschnitten A bis D.
Auch Walter Ruben kommt für Jâjñavalkya und Janaka auf den Zeitraum um 650 v. Chr. (vgl. Abschnitt 3) betreffs Vasishta )
e) Yājñvalkya's Unterweisung des König Janaka:
Siehe dazu zB.:
* Bṛihadâraṇyaka-Upanishad, etwa Diderichs Gelbe Reihe, ISBN: 3-89631-426-2.
* https:/ /www.forgottenbooks.com, Professor Deussen, "Sechzig Upanishads des Veda", Seite 466,via:
https:/ /www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#488
oder auch:
https:/ /www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#17
für's Inhaltsverzeichnis.
siehe zB auch: https:/ /www.arthur-schopenhauer-studienkreis.de/Brihadaranyaka-Upanishad/brihadaranyaka-upanishad.html
f) Das Yâjñavalkîyaṃ Kâṇḍam:
* Das Yâjñavalkîyaṃ Kâṇḍam findet man dort ab Seite 426 bzw direkt per: https:/ /archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/426/mode/2up
* oder auch als Buch, neu aufgelegt - komplett neu abgetippt -: "Upanishaden - Die Geheimlehre des Veda", marix-Verlag, 2006, ISBN-10:3-86539-090-0 und ISBN-13: 978-386539-090-5, 1087 Seiten, ab Seite 463;
Das Yâjñavalkîyaṃ Kâṇḍam findet man dort ab Seite 525
Siehe auch: http:/ /12koerbe.de/hanumans/brhad-3.htm
Im Vorwort zur Bṛihadâraṇyaka-Upanishad schreibt Professor Deussen u.a.:
* Die Übersetzung der Bṛihadâraṇyaka-Upanishad von Otto von Böhtlingk (erst der Text auf Sanskrit mit Anmerkungen zu einzelnen Stellen der Übersetzung auf Deutsch und dann ab Seite 87 von 194 der Text der Upanishade in deutscher Sprache: https:/ /ia802703.us.archive.org/21/items/bhadrajakopanis00unkngoog/bhadrajakopanis00unkngoog.pdf
g) Shatapatha Brahmana als Werk des Yājñvalkya:
i) In Wikipedia (siehe: https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Yajnavalkya) findet man betreffs der Werke des Yājñvalkya, daß ihm auch die Shatapatha Brahmana zugeschrieben werden (Etliche Teile daraus findet man in deutscher Überetzung bei Hillebrandt auf den Seiten 18 bis 32 in "Aus Brahmanas und Upanishaden", Gedanken altindischer Philosophen, übertragen von Alfred Hillebrandt, Eugen Diederichs verlag Jena, 6. und 7. Tausend, 1921, Leipzig 1942. Im 4.ten und 5.ten Tausend aus dem Jahre 1923, findet man es an denselben Seitenzahlen.
Bṛihadâraṇyaka-Upanishad Teil II,4,5: siehe etwa: https:/ /archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/378/mode/2up .
Ausführlicheres als bei Wikipedia findet man bei: https:/ /wiki.yoga-vidya.de/Yajnavalkya. Der dortige Hinweis, daß die Shatapatha-Brahmana von Yajnavalkya zu stammen vermutet oder teils auch behauptet wird führt auf ein Verbindung zu einer Fußnote ( zu II, Fußnote (§) in Nyaya:
ii) Die Satapatha-Brâhmana findet man auch in der neueren Ausgabe „Upanishaden, Die Geheimlehre der Inder“ (mit einem Vorwort von Helmuth von Glasenapp), Diederich's Gelbe Reihe, Heinrich Hugendubel Verlag 2003, ISBN 3-89631-426-2) in der Übersetzung von Alfred Hillebrandt, die erstmalig 1921 erschien auf den Seiten von Seite 32 bis 47; in dieser etwas freien Übersetzung - was sich darin zeigt, daß die Kapitel-Bezeichnungen udgl fehlen - findet man zB...
Die Arbeit von Professor Hillebrandt samt Foto und kurzer Biographie von ihm, findet man auch bei: https:/ /www.pushpak.de/upani/upani001.html
(... Nachdem solche Links bisweilen dann nicht mehr funktionieren, etwa weil jene dortige umfängliche und sehr erfreuliche, geleistete Arbeit dann irgendwann nur noch in Buchform verfügbar sein wird, ist Buch immer noch die sichere Varianate, zumal heutzutage ja Bücher eigentlich auch auf echt umweltfreundliches Papier drucken würde können...)
https:/ /archive.org/search.php?query=Satapatha%20Br%C3%A2hma%E1%B9%87a führt auf zwei mehrbändige Werke zu den Brâhmaṇas und insofern besteht eine Chance es dort zu finden.
Das eine Werk ist von Max Mueller und das Andere von Julius Eggeling; diese beiden Werke sind in Englischer Sprache.
In https:/ /archive.org/details/in.ernet.dli.2015.238711/page/n47/mode/2up , dem Werk von Julius Eggeling wird einerseits obiges Ereignis mit König Janaka erwähnt und andererseits Yajnavalkya bereits sehr am Anfang erwähnt:
https:/ /archive.org/details/in.ernet.dli.2015.238711/page/n3/mode/2up
https:/ /archive.org/details/in.ernet.dli.2015.238711/page/n47/mode/2up
https:/ /archive.org/details/in.ernet.dli.2015.238711/page/n51/mode/2up
(Anmerkung vom Verfasser der homepage: Man sieht, daß es bei dieser Angelegenheit, in welcher Yajnavalkya hier erwähnt wird, um eine Situation geht, wo beiderlei mögliches Tun ungeeignet wäre; als Ausweg bleibt also "Ruhe" und in diesem Falle "Enthaltsamkeit". Hier wird als der "ruhende Pol", das "Transzendente" insofern thematisiert.
Auch auf Seite 76 des obigen Buches wird Yajnavalkya erwähnt, auch wenn der Autor sich da nicht ganz sicher ist, ob diese Zuordnung korrekt ist:
https:/ /archive.org/details/in.ernet.dli.2015.238711/page/n121/mode/2up
iii) Von Albrecht Weber gibt es eine Übersetzung des 1. Kapitels der Çatapata-Brahmana im 3.Band der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. (Siehe zB.: https:/ /www.jstor.org/action/doBasicSearch?Query=au%3A"A.+Weber"&so=rel).
Betreffs der Person des Herrn Albrecht Weber, siehe zB.:
https:/ /www.deutsche-biographie.de/sfz116819.html?language=de
https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Weber
Man findet in Albrecht Webers Beitrag u.a. das Folgende:
>>
...
Der erste Adhyâya des ersten Buches des Çatapatha-Brâhma
Ueberselzt von A. Weber ¹).
Brâhmaṇam I.
Ka
ṇḍikâ I— ll. Was am Tage vor dem Opfer zu thun ist; k. 12 :- 22. Herbeiholen des zu Weihungen und Sühnungen bestimmten Wassers und der Opfergeräthe.K. I. Im Begriff das Opfergelübde auf sich zu nehmen berührt ' ) er (der Opfernde) Wasser, zwisch0en dem Âbhavanîya ( -Feuer ) und dem Gârbapatya ( -Feuer) nach Osten gewendet stehend. Warum er (Wasser) berührt?¹) Nicht opferrein nämlich ist der Mensch, weil er Unwahres spricht, hierdurch aber wird innerlich Reinigung, opferrein ist ja Wasser, „möchte ich opferrein geworden das Opfergelübde antreten" so (wünscht er): reinigend ist nämlich das Wasser, möchte ich durch das Reinigende gereinigt das Opfergelübde antreten" so (wünscht er) , darum also berührt er Wasser.
— 2. Das (Âbavanîya-) Feuer erblickend tritt er das Opfergelübde an, mit den Worten (Vâjas. S. 1, 5 a): „Agni! Schirmherr der Gelübde! Ich will das Opfergelübde halten, möge ich es vermögen, möge es mir gelingen!" denn Agni ist der Scbirmberr der Gelübde der Götter, zu ihm alos spricht er diess; in den Worten „ich will das Opfergelübde halten, möge ich es vermögen, möge es mir gelingen !" nicht ist in ihnen etwas Verborgenes ( der Erklärung Bedürftiges ). — 3. Wenn denn das Opfer vollendet ist, so entlässt er sich des Gelübdes mit den Worten (Vâjas. S. Il, 28 a): „Agni! Schirmherr der Gelübde! ich habe das Opfergelübde gehalten, ich habe es vermocht, es ist mir gelungen ," denn er vermochte es, der des Opfers Vollendung erreichte, und es gelang ihm, der des Opfers Vollendung erreichte.——————
¹) Von mehreren Seiten aufgefordert, gebe ich hier diese Uebersetzung, um den Brâbma
ṇa-Styl zugänglicher zu machen.²) Spült sich den Mund damit aus, dem Commentar nach, upasparçna
ṁ cehâcamanaṁ vivaxitam.³) Eigentlich : „ das, weshalb er berührt (, ist das Folgende)." Diese Redeweise kehrt sehr häufig wieder. Der Lebendigkeit wegen habe ich stets die Frage an die Stelle gesetzt.
290
Weber, der erste Adhyâya
...
—
9. Dagegen sprach nun Yâjñavalkya³): „isst er nicht, so erscheint er als den Pilar opfernd⁴), isst er dagegen, so isst er, die Götter übergebend, darum esse er, was, obwohl gegessen , doch nicht „gegessen ist"; wovon man nämlich keine Opfergaben macht,¹
) Weil er ja doch auch als Mensch nach dem Wahren streben doll.²) Wird nicht wieder im Çat. Br. genannt.
³)
Yâjñavalkya ist der angebliche Verfasser des weissen Yajus. Er wird im Çat. Br. sehr oft, und zwar als entscheidende Autorität gegenüber andern Lebrern erwähnt: jedenfalls ist also das im Çat. Br. niedergelegte theologische System das seinige: über den Umstand, dass die alten Lehrer in ihren eigenen Werken genannt werden, siehe Colebrooke misc. essays I, 296.4) Wenn bei einem Opfer an die Götter nur die eigentliche Oblation, das
bavis , nicht vorher gebraucht werden darf, so ist dagegen bei einem Opfer an die Pilar auch der Gebrauch aller andern Gegenstände untersagt: daivike bi karmaṇi devân praty uddishṭasyaiva ... , sagt Sâyaṇa....
<<
Nunja, insofern kommt also Yajñavalkya in diesem Brahmaṇa-Text nunmal vor.
h) Yajnavalkya-Yoga
Den Yajnavalkya-Yoga-Text aus dem ca 12'ten bis 13'ten Jahrhundert (u.a. gemäß Yogawiki) findet man an mehreren Stellen und in diversen Ausgaben:
http:/ /oaks.nvg.org/yajnavalkya-yoga.html
https:/ /www.vedicbooks.net/yogayajnavalkya-samhita-yoga-treatise-yajnavalkya-p-14523.html
https:/ /www.exoticindiaart.com/book/details/yogayajnavalkya-samhita-yoga-treatise-of-yajnavalkya-NAJ974/
https:/ /www.amazon.in/Yoga-Yajnavalkya-G-Mohan/dp/8185988153
https:/ /archive.org/details/Divanji1954
https:/ /www.indictoday.com/research/yoga-yajnavalkya-comparison-with-patanjalis-yoga-sutra/
i) Yajñavalkya im Mahabharata:
Yajnavalkya wurde auch eine längere, zusammenhänge Passage im Mahabharata gewidmet:
https:/ /www.mahabharata.pushpak.de/buch12/index.html
Kapitel 311 - Yajnavalkya über die Schöpfung
Kapitel 312 - Yajnavalkya über die Zeitspannen der Schöpfung
Kapitel 313 - Yajnavalkya über den Weltuntergang
Kapitel 314 - Yajnavalkya über das Selbst
Kapitel 315 - Yajnavalkya über die drei natürlichen Qualitäten
Kapitel 316 - Yajnavalkya über die Sankhya Theorie
Kapitel 317 - Yajnavalkya über die Yoga Praxis
Kapitel 318 - Yajnavalkya über den Tod
Kapitel 319 - Yajnavalkya über die Selbsterkenntnis
j) Yajñavalkya's Beziehung zur TM-Puja:
Es sei nicht verschwiegen, daß Herr Yajnavalkya in der "TM-Puja" nicht explizit erwähnt wird.
Er ist aber sicherlich in die Kategorie (eine Zeile der TM-Puja) "Und vor Anderen, für die Tradition der Meister drücke ich meine Wertschätzung aus odgl" einzuordnen.
Yajñavalkya war, der Überlieferung nach, nunmal der Lehrer (oder auch Guru) des König Janaka.
Vyasa, der in der TM-Puja erwähnt wird, schickte nunmal seinen Sohn Shukadeva (als dieser von seinem Vater Vyasa nichts mehr weiter lernen konnte oder auch wollte) zu König Janaka, um von Ihm weiter zu lernen.
Insofern war Yajñavalkya der Großmeister (vgl. "Großvater" -> "Vater" -> "Sohn") von Shukadeva, der, wie sein Vater Vyasa auch, in der TM-Puja erwähnt wird.
Insofern ist es angemessen, Yajñavalkya als einen jener bedeutenden Lehrer zu betrachten, welchen die TM-Puja nunmal gewidmet ist oder auch gewidmet sein soll.
k) dies &das
Im Abschnitt Mahanirvana Tantra gehe ich dabei etwas näher darauf ein und zwar im Zusammenhang mit den Ausführungen anhand der Bṛihadâraṇyaka-Upanishad.
Die Bṛihadâraṇyaka-Upanishad ist nunmal eine längere Upanishade und sie spiegelt das Zusammentreffen von weltlicher Macht (König Janaka) einerseits und "spiritueller Meisterschaft" andererseits wider.
Da ist aber etwas, was eine Verständigung ermöglicht und das ist das Suchen des Königs nach gewissen Antworten einerseits und die Bereitschaft sich den konkreten und verborgenen Fragen führend, belehrend, erklärend, hilfreich in aller Objektivität, Gerechtigkeit, Unvereinnahmbarkeit und Fairness zu stellen, andererseits.
l) Vayu-Purana:
Betreffs des Redestreits dem sich Yājñvalkya am Hilfe des Königs Janaka stellte, siehe auch im Vayu-Purana:
"1.60 Die Aufteilung der Veden"
siehe:
https:/ /www.pushpak.de/vayu/va_b1k60.html
m) Gesangliche Ausführung zu Yājñvalkya's Yoga:
Im übrigen gibt es zumindest noch eine gesangliche Darbietung zu Yājñvalkya's Yoga von Uma Mohan. Inweiweit es weitere solche gesangliche Darbietungen von anderen SängerInen gibt entzieht sich meiner Kenntnis.
n) Nachdem sich Yājñvalkya's Lebenszeit passabel feststellen läßt (anhand der Tatsache, daß die Briharanyaka Upanishade einer der alten Upanishaden und also vor Buddha zu datieren ist, hilft es wegen der TGatasache, daß er Shukadeva unterrichete udn vasishta wiederum der Urgroßvater von Vyasa war, all diese Personen zeitlich einordnen zu können.
Es gibt auch ein "Yājñvalkya-Gesetzbuch". Wieviel davon von Yājñvalkya stammt, was alles eingefügt, ergänzt oder auch weggelassen wurde, ist sehr wohl eine offene Frage. Sowie, lt. Prof Winternitz's "Geschichte der Indischen Litteratur", betreffs des Ramayana davon auszugehen ist, daß die Bücher 1 und 7 später eingefügt wurden, so wird das umsomehr für sowas wie ein "Gesetzbuch" gelten. Im Abschnitt über "Rishi Vasishta" ging ich bereits etwas davon ein, sodaß ich es hier derweilen belassen will:
Bequem lesbar ist, weil in deutscher Übersetzung seit 1849 vorliegend ist:
>>
Yâjanvalkya‘s Gesetzbuch.
Sanskrit und Deutsch
herausgegeben
von
Dr. Adolf Friedrich Stenzler
ordentlicher Professor der Orientalischen Sprachen an der Universität Breslau
Berlin,
Ferd. Dümmler’s Buchhandlung,
LONDON,
WILLIAMS & NORGATE, 14 Henrietta Steet Covent Garden
1849
<<
In der bayerischen Staatsbibliothek heisst es dazu, u.a.: (Siehe
Yâjnavalkya's Gesetzbuch - BSB-Katalog (bsb-muenchen.de):
Link auf diese Seite (August 2022 ok gewesen):
https:/ /www.bsb-muenchen.de.
Man findet es beispielsweise unter dem Suchbegriff "Yajnavalkya's Gesetzbuch" per Suche in "BSB-Discover!"
Das Buch kann man nunmal dort, dh bei der Bayerischen Staatsbibliothek, Online lesen: Ab Seite 154 findet man dann die Übersetzung ins Deutsche.
Nunja, da sind schon Passagen drinnen, die an Yajñavalkya erinnern; aber es sind da auch etliche Passagen (sog. "Gesetze") zu finden, die an Absurdität bis hin zu Grausamkeit schwerlich zu überbieten sind.
Bisweilen scheint auch nur ein "angenommen es wäre so... dann würde doch ... also kann doch die Annahme nicht richtig sein, dh muß als falsch angesehen werden" weggelassen worden zu sein.
Diese Seite wird im Laufe der Zeit noch überarbeitet und ergänzt; insbesondere sollte das "Yajnavalkyam" noch eingefügt werden...
Noch ein kurzes Zitat aus Prof Dr. Paul Deussen's Werken:
>>
...
Drei Sätze sind es, wie oben I, 2, S. 357 fg. nachgewiesen, in denen die Lehre des Yâjñavalkya (was auch immer sich unter diesem Namen verbergen mag) gipfelte:
1. der Âtman ist unerkenbar;
2. der Âtman allein ist real;
3. der Âtman ist die Seele in uns.
Diese drei Sätze, richtig verstanden, haben und behalten für alle Zeit den Wert unverlierbarer metaphysischer Wahrheiten.
...
<<
Deussen, Prof. Dr. Paul "Allgemeine Geschichte der Philosophie I.3", 4. Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1922, Seite 580.