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19) Swami Krishnananda Saraswati


Foto: ę Franz Rickinger

Nunja, die Liste der "Gurus" gemäß der TM-Puja endet an dieser Stelle. Die Puja ist jedoch n insofern Swami Brahmanda Saraswati gewidmet, als auch dessen Bild dabei aufgestellt wird.

Insofern ist es angebracht sich auch mal etwas mit der Entwicklung bis in die jüngere Vergangenheit bzw Gegenwart zu befassen.

Bei der Liste der Gurus, wie sie in Sringei Math's Internetportal zu finden ist, findet man dort alle Shankaracharyas beginnend mit Vartikakara (=Sureshwaracharya) bis zur Gegenwart und sogar bis zum offiziell bekanntgegebenen designierten Nachfolger des amtierenden Shankaracharya.

Nachdem Jothirmath für ca 130 Jahre verwaist war und erst, auch im Interesse und mit Unterstützung der damaligen britischen Koloinaherrschafts-Regierung, wiederbelebt wurde mit Swami Brahmanda Saraswati als Shankaracharaya (.. dem auch, im  abschließenden Urteil betreffs des vermeintlichen Nachfolgers von Shankaracharya Swami Vishnudevanand Saraswati, vom Supreme Court von Allahabad eine tadellose Amtsführung und gewissenhafte Trennnung der Eigentümer des Jyotir Maths  von dessen nicht unbeträchtlichem Privatvermögen bescheinigt wurde...), bietet es sich an mit dessen Lehrer zu beginnen:

 

Gemäß Mr. Mahesh's Erzählungen sei Swami Brahmanda Saraswati in einer wohlhabenen, bekannten Brahmanenfamilie aufgewachsen und als ihn seine Eltern in dessen Alter von 9 verheiraten wollten, sei er davon gelaufen. Der kleine Junge habe habe einen erleuchteten, in den Schriften gut bewanderten und insofern gebildeten Guru gesucht, der darüberhinaus frei von Zorn sein mußte. Um Letzteres zu überprüfen, habe er alle KandidatInnen bei, welche er seines Weges nach vorbeikam, gefragt ob sie "Feuer" hätten. Nachdem Yogis per Tradition ohne Feuer leben würden bzw müßten, schien ihm das eine "brauchbare Methode"  gewesen zu sein. Bevor er zu Swami Krishnanand Saraswati kam, der seine Probe bestanden habe, seien bis dahin alle voller Wut auf ihn los, hätten ihn wüst beschimpft gemäß "ja du blöder Junge, weiß Du denn nicht einmal, daß wir Yogis ohne Feuer leben? Der kleine Junge habe dann "cool" geantwortet: "Und was ist denn das für ein feuer, das da in deiner Wut, in deinem Zorn? Du hast ja noch das Feuer des Zorns in Dir - nee Du kommst für mich nicht infrage!". Daraufhin seien ihm jene "Möchtgern-Yogis "nachgelaufen", hätten ihn ob seiner Klugheit Bewunderung entgegengebracht und ihn eingeladen ihr Schüler zu werden; er aber habe nur geantwortet: Nein danke, ich suche einen Lehrer für mich, der frei von Zorn ist.  (Nunja, das was diser Junge, der spätere Swami Brahmanda Saraswati da tat, war keine "sichere Strategie", denn wenn sich irgendwelche TerroristInnen als "Sadhus" mit "Schweigeglübde" (weil sie ja die Sprache nicht akzentfrei gekonnt hätten) getarnt gehabt hätten und dann aufgrund der Provakation durch den Jungen in Rage geraten wären, so hätten sie ihn vermutlich erschossen und dem sterbenden Jungen noch gesagt: "Nunja, Feuer haben wir, es tut was wir will in Fom von feuerwaffen; tut uns leid um Dich; aber wir lassen uns nicht enttarnen; das geht nunmal nicht. Alles Gute."

Dazu gibt es eine parallele Geschichte von früheren MitgliederInnen der härtesten und schlagkräftigsten militärischen Sondereinheit, einer britischen Elitegruppe. (Doku im TV, phönix oä, anno ca 2019 oder 2020...?) Einst waren Sie in Afghanistan über Wochen hinweg "hinter den feindlichen Linien" im Einsatz. Da wurden sie von einem Hirtenjungen entdeckt, den sie laufen ließen, weil sie in ihm keine Gefahr vermuteten.

Kurz danach kamen Hunderte von "Kämpfern" und nur dank ihrer besten Ausrüstung (die teuersten Waffen, die man sich vorstellen kann) konnten sie die "Angreifer" bezwingen, genaugenommen eher allesamt töten.

Alsbald ware Sie in einem anderen Land im Einsatz, Irak oä und das für ca 3 Monate hinweg "hinter den feindlichen Lnien". Weil man ihnen die falsche Ausrüstung mitgegeben hatte, erfor einer von den Vieren hinter dem Steuer ihres Fahrzeugs. Sie bauten ihr verdecktes Lager auf, usw; ein ca 16-jähriger kerngesunder Hirtenjungen entdeckte sie und ohne zu zögern erschossen sie ihn. Tragischerweise hatte einer der britischen Soldaten einen scher behinderten 16-jährigen Sohn zuhause, der alsbald nach dessen Rückkehr vom Einsatz dann verstarb.

Das zur damaligen Vorgehensweise des, damals noch nicht voll ausgebildeten und seinen zur Erkenntnis zurück gelegt gehabt habenden Weg, kleinen Jungen, der dann Swami Brahmana Saraswati wurde,

Nunja, er hatte Glück und es sei ihm gegönnt.

 

Die Geschichte des Weglaufens des Jungen, seine Suche nach einem verläßlichen Lehrer, berichtet so in etwa auch Paul Mason in seinem Buch "Roots of TM" ab Seite 31.


Lt. Paul Mason wurde Swami Krishnananda Saraswati schließlich der Lehrer von Swami Brahmananda Saraswati. (Siehe Paul Mason, "Roots of TM", 1. Ausgabe, Premanand 2015, ISBN 978-0-9562228-8-6, Seite 35:

Swami Krishnananda Saraswati sei ein "Dandi-Swami" von Sringeri gewesen , dh aus der Shankaracharya-Tradition von Sringeri nach Nordindien gekommen und sein Ashram sei in Uttar Kashi (im Gangestal) gewesen und der Junge erhielt damals den namen Brahma Chaitanya Brahmachari. Im Alter von 25 habe ihn Swami Krishnanand Saraswati in einer sehr ursprüngliche Gegend bei Rishikesh gebracht und ihn dann dort einige Jahre alleine gelassen. Im Alter von 35 habe er dann Swami Krishnanand in Allahabad widergetroffen, wo er von Swami Krishnanand Saraswati offizielle in "Sannyas" initiiert worden sei und ab den Namen Shri Swami Brahmanda Saraswati Maharaj erhalten habe. In "Halle aller Religionen" von Kapuziner-Pater Josef Abs heißt es, daß dieses Werk über "Sanatana dharma" unter Führung eines gewissen "Shri Brahmanda Saraswati" in Allahabad entstanden sei. Lt. Paul Mason sei Swami Brahmanda Saraswati in der Gegend von Varanasi aufgewachsen (Siehe Seite 31 bis 33 in "Roots of TM") und habe (Siehe Seite 44 in" Roots of TM" in Varanasi ein Sanskrit-College, einen Ashram und einen Tempel gegründet.
Swami Brahmananda Saraswati.

 


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