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1) Allgemeines:

 

Hinweis 1: 

"TM" bezeichnet die "transzendentale Meditation", wie sie, laut Mr. Mahesh Prasad Varma - der mit Art "Künstlername" "Maharishi Mahesh Yogi" genannt wird/wurde - Ihm von Swami Brahmanda Saraswati (, der sehr angesehener Shankaracharya des Nordens von 1940 bis 1953 gewesen war,) - während jener 13 Jahre welche Er bei Ihm verbrachte - gelehrt worden sein solle. Daß es sich dabei um die "Transzendentale Meditation" im Sinne von Laya-yoga gemäß "Halle aller Religionen" handelt, kann dabei jdenfalls nicht ausgeschlossen werden, da die dortige, sich für eine zentrale Übung ergebende, Begriffsbildung nunmal auf "transzendentale Meditation" führt und jener Text von vor 1923 (Abs, Pater Josef, Indiens Religion, der Santana-Dharma, Eine Darstellung des Hinduismus, übersetzt und erläutert vom Kapuziner-Pater Josef Abs, erschienen bei Kurt Schroeder in Bonn/Lepizig), zweifesohne vor Mr. Mahesh - und sowohl auch Swami Brahmanda Saraswati's Lehrtätigkeit als Shankaracharya als auch dem, von Mr. Mahesh gewolltem Gurusein dessölbigen - existiert. (siehe: https://www.klassische-indische-texte-91-19i.de/hall_of_all_religions.html ) Zur literaturbasierten Herkunft der Bergifflichkeit "Transzendentale Meditation" sei auch an dieser Stelle auf das Folgende verwiesen, was bereits im vorherigen Abschnitt ausgeführt wurde:

Es heißt in Pater Abs's Buch "Indiens Religion, der Santana-Dharma, Eine Darstellung des Hinduismus", welches 1923 erschien u.a. folgendes:

>>

Das achte Aṅga ist Laya-kriyā (Laya-Werk) mit der wundervollen Wissenschaft über die verborgenen Kräfte von Leben und Natur. Die Übungen von Laya-kriyā sind so hehrer transzendentaler Art, daß es unmöglich ist, auch nur eine oberflächliche Idee davon in Worten zu geben. Sie können einzig und allein von den Meistern erlernt werden, wie denn überhaupt keiner den praktischen Yoga üben kann, der nur die Abhandldungen darüber kennt und liest.

<<

aus: Indiens Religion, der Santana-Dharma, Eine Darstellung des Hinduismus, übersetzt und erläutert vom Kapuziner-Pater Pater Josef Abs, erschienen bei Kurt Schroeder in Bonn/Leipzig, 1923, Seite 50

Hier kommt also gleich, netterweise mal das Wort "transzendental" gleich buchstäblich vor und die zentrale Meditationsübung, welche zu diesem System gehört, ist wortwörtlich also "transzendentaler Art", also "transzendentale Meditation":

>>

...

Die Übungen von Laya-kriyā sind so hehrer transzendentaler Art,

...

<<

Formalsprachlicherweise gilt demzufolge: Eine Meditationsübung im Sinne von "Laya-kriyā" ist zweifelsohne eine "transzendentale Meditation"

Man sieht schon, daß  diese Begriffsbildung "transzendentale Meditation" letztlich hier entlehnt sein könnte, dort bereits gebildet worden war und insofern nicht wirklich von Mr. Mahesh stammt oder jedenfalls nicht wirklch von Ihm selber zu stammen noch unbestreitbare Tatsache überhaupt sein könnte.

Die Angaben zu Mr. Mahesh's Geburtsdatum gehen etwas auseinander: Es kommen betreffs der Spannweite da 12.1.1917 bis zum 18.10.1918 vor. Diese Angaben stammen aus Paul Mason's Buch "Maharishi Mahesh Yogi - Die Biografie", welche von Dr. Edith Zorn ins Deutsche übersetzt wurde und im Aquamarin Verlag unter ISBN: 3-89427-071-3  in der ersten Auflage 1995 erschien; vergleiche Seite 20 unten. Siehe auch Seite 47 in "Roots of TM" von Paul Mason, Premanand, 2015, ISBN 978-0-9562228-8-6.

Als das Buch von Pater Abs erschien war Mr. Mahesh in etwa 5-6 Jahre jung.

Die Ausführungen in "hall of religions" sind also zweifelsohne als unabhängig von Mr. Mahesh anzusehen; es ist davon auszugehen, daß Mr. Mahesh auf jene Formulierungen keinerlei Einfluß hatte.

Allerdings ist nicht auszuschließen, daß Mr. Mahesh jene "hall of all religions" in Varanasi mal aufsuchte.

Dazu ist festzustellen, daß Swami Brahmananda Saraswati 1936 in Varanasi einen Ashram, einen Tempel und auch noch ein College, namens "Shri Brahmavidya Niketan" gründete, in welchem Schüler frei betreffs der Sprache "Sanskrit" unterrichtet werden. (vergleiche "Roots of TM" von Paul Mason, Premanand, 2015, ISBN 978-0-9562228-8-6. Seite 44.)

Insofern scheint es naheliegend - zumindest so und so nicht ausgeschlossen - , daß Mr. Mahesh jene Stadt Varanasi mal aufsuchte und nebenher auch jene "Halle aller Religionen" aufsuchte, die dortigen Texte las und jene Meditationsmethode, welche er bei Swami Brahmanda Saraswati gelehrt bekommen hatte, schätzen lernte und sinnvoll fand, gemäß obigen Textes als "transzendentale Meditation" bezeichnete.

Auch scheint es naheliegend, daß Swami Brahmananda Saraswati, der offenbar einen starken Bezug zur Stadt Varanasi hatte, jene "Halle aller Religonen" aus seiner Lern- und Studienzeit  kannte, eingehender studiert hatte und eben genau jene, dort unter Leitung eines Shri Brahmanda, beschriebenen vier Meditationswege intensiver studierte und, sie studierend, praktizierte.

Als Swami Krishnanda seinen Schüler in  "Sannyas" initiierte und ihm den Namen "Swami Brahmanda Saraswati" gab, sagte er ihm auch daß er sich u.a. bei den Festen in Varanasi, Allahabad und Ayodhya zeigen sollte, damit die dortigen Pilger ihn treffen sollten können. (vergleiche "Roots of TM" von Paul Mason, Premanand, 2015, ISBN 978-0-9562228-8-6. Seite 38.)

Wieso also sollte dieser Swami Brahmananda Saraswati dem Mr. Mahesh nicht eine Meditationsmethode gelehrt haben, welche dem Laya-yoga gemäß der Ausführungen in "hall of all religions" genauestens entsprach/entspricht?

 

Hinweis 2: In meinen Ausführungen geht es um TM, wie sie bis ca Ende 1974 gelehrt wurde - und bis ca 1976 noch weitestgehend "der Normalfall" war , also die "TM-Lehre" ohne jene - teils evtl. unmerklichen, kleinen aber durchaus weitreichenden- Veränderungen - wie sie im Zusammenhang mit jener sog. "1%-Studie", die veröffentlicht oder auch lanciert wurde, leider geschehen sind. Insbesondere ist dies keinesfalls als Reklame für jene sog. "Weltregierung des Zeitalters der Erleuchtung" gedacht und auch so nicht zu verstehen.

Die 1%-Studie wurde schließlich erst dann formuliert, als es im Zusammenhang (genauer formuliert hieße es "unmittelbar danach", aber auch da ist eben ein Zusammenhang dann nicht ausschließbar, wie das Beispiel zeigt, wenn jemand aus einem fahrenden Auto etwas hinauswirft, das eine unbeteiligte Person träfe; da fände das Treffen der unbeteiligten Person auch erst statt, wenn das Auto, aus dem geworfen worden war, schon wieder weiter ist, da es in der Zeit zwischen dem Hinauswerfen und dem Treffen jener Person, wegen der "Flugdauer" des Gegenstands, bereits "weitergefahren" war.) mit einem großen TM-Lehrerausbildungskurs in Äthiopien zur nicht friedlichen kommunistischen Machtübernahme und zru Ermordung von Heile Selsassi kam gekommen war.

Anschließend wurde der "Mehraufwand", der mit der TM-Scene angefallen war, anscheinend jener in Rechnung gestellt, indem man deren gemeinnützigkeit und besondere Föderungswürdigkeit anzuzweifeln begann, anfing in Begriffen wie "TM-Scene ist durchaus als problematisch zu sehen" darüber sprach und, nachdem man per dieses Mehraufwands auch merh Scene-Kentnisse erlangt hatte, weiter ging und von "gefährlich" bis  "hochgefährlich" sprach.

Daher sehe ich es nicht als "Gute Idee" an im Sinne jenes veröffentlicht gewesenen 1%-Effekts vonseiten des Mr. Mahesh irgendwelche 1%-Gruppen zusammen zu bekommen, versucht und unternommen zu haben, welche er dann - auch noch! - in Krisengebiete schickte, um dort letztlich irgendwelchn DemonstrantInnen bzw Aufständischen beim Demsontrieren zu helfen und den lokalen Behörden - genau genommen - nichts als "Mehraufwand" beschert zu haben. So bescherte einem, einst in Negeria regiert habenden Diktator, das "Herbeiholen" der "Yogischen Flieger-Gruppe" keinesfalls die Stabilisierung der Lage, der er alleine ja kaum  noch Herr geworden war, sondern brachte das System zum Einsturz; die "Mr-Mahesh'sche-1%-'Friedens'-Gruppe" wirkte - real gesehen - eventuell ja nunmal lediglich wie der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte.

Ich riet damals bereits solchen 1%-TeilnehmerInnen davon ab, an sowas teilzunehmen, da es für sie auch mal sehr böse enden könnte.

Betreffs jener 1%-Studie, welche dem Gebiet der Soziologie zuordenbar ist, sei noch angemerkt, daß es mittlerweile auch eine 3,5%-Studie gibt und aus dieser Tatsache offenbar folgt, daß solche Art von - wissenschaftlicherseits behaupteten oder auch festgestellten - "Effekten" nicht was "TM-spezifisches" sein kann.

Die 1%-Studie behauptete, so die TM-Scene, daß die Kriminalitätsrate abnähme, wenn in einer Stadt 1% der Bevölkrung TM praktizieren.

Allerdings änderte die TM-Scene, gesteuert von Mr. Mahesh, die "Vorgehensweise".

Man glaubte an die 1%-Studie, deren Richtigkeit durch Ausübung von "TM", obschon es eine Aussage über "TM" darstellt, grundsätzlich (in der Natur der Anweisungen für korrektes TM-Ausüben) nicht verifizierbar sein kann.

Alsbald wurde daraus der Glaube, daß man sich in ausreichend großen Gruppen hinsetze, meditiere und daß dann der behauptete Effekt eintreten werde.
Es erinnert an "Gesundbeten".

Es wurde die ursprüngliche "Lehre" sogar verändert:

Früher hieß es, daß Ehepaare auch zusammen meditieren könnten/dürften und in anderen Fällen davon abzuraten ist bzw es für jene Nicht-Verheirateten falsch wäre, zusammen zu meditieren.

Jetzt wurde "Gruppenmeditation" empfohlen und Mr. Mahesh gründete spezielle "Purusha-Gruppen", wo er dann - nicht mehr wirklich freiheitlich - strikt nach Geschlechtern trennte; für Ehepaare gab es eine eigene "Purusha-Gruppe".

Aber dazu kann man an anderen Stellen nachlesen (Dr. Hans Vater's Buch "Zu Füßen des Meisters", alpha-Verlag ist da zweifelsohne nur eine Sichtweise und stark individuell geprägt.)

Diese Veränderungen veranlaßten  mich die TM-Scene zu verlassen; solange s noch gemeinnützig und besonders förderungswürdig war, war/schien mir ein zunehmend loserer Kontakt noch verantwortbar; aber es fand, aus meienr Sicht, eine zunehmende Fanatisierung statt und das aufgrund der mangelhaften Kenntnisse des Mr. Mahsh betreffs "Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik" sowie der Grenzen der Wahrscheinlicheitstheorie einerseits und den Nicht-Beweiskraft von statistischen Zusammenhängen anderereits. Im Buch "Angewandte Statistik" vom Diplominformatiker Jürger Hedderich und Prof. Dr. Dr. Lothar Sachs, 14. Auflage, 2022, Springer-Gabler, ISBN 978-3-642-24400-1 (In den Auflagen 1 bis 3 hieß das Buch "Statistische Auswertungsmethoden" und diese 3 Auflagen erschienen 1968,1969 und dann 1972) wird auf die wissenschaftliche Methode im Rahmen der Einführung, wohl allgemein verständlich, eingegangen.

Auf Seite 9 findet man u.a. den Hinweis, daß sich auf Induktivem Weg grundsätzlich kein sicheres Wissen ableiten läßt.

vergleiche: Hedderich (Diplominformatiker Jürgen) & Sachs (Prof. Dr. Dr. Lothar) , 14. Auflage, 2022, Springer-Gabler, ISBN 978-3-642-24400-1, Seite 9, vorletzter Absatz von unten.

Professor Kockelkorn erwähnt in seinem Buch "Statistik für Anwender", Springer Spectrum, 2012, ISBN 978-3-8274-2294-1, solche Allgemeinen Sachverhalte äußerst spärlich; allerdings findet sich im Vorwort - kaum verständlich  - doch der Hinweis, daß man sich nicht in  Märchen verlieren möchte, auf dem Boden der Tatsachen bleiben möchte und er verweist darauf, daß es in diesem Fachgebiet es um Zufälle, Zufälligkeiten gehe und auch die Fehlerhaftigkeit von Menschen, darüberhinaus, zu beachten sei.

Vergleiche: Kockelkorn, Professor Ulrich, "Statistik für Anwender", Springer Spectrum, 2012, ISBN 978-3-8274-2294-1

 

Die wissenschaftliche Umgangsweise mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik" und "Statistiken" im Besonderen mißachtened, tönte Mr. Mahesh im Zusammenhang mit dem 1%-Effekt, völlig aus dem Häuschen geraten gewesen, "Satistiscs has prooven", dh daß "Statistik bewiesen habe". Unter den nicht weniger TM-Ausübenden, die keine speziellen Kenntnisse ad "Wissenschaft", "wissenschaftliche Methode" - was es ist, was mit einzelnen Methode möglich ist und was nicht - wirkten solche "Tönereien" des Mr. Mahesh verständlicherweise allenfalls irreführend, führten weg von korrektem, präzisem Denken. Leider aber hatten doch sehr viele jener davon Betroffenen ausreichend Schulenglisch sich erworben, sodaß sie solche reduzierten Sätze wie "statistics have prooven" sich durchaus soweit richtig übversetzen konnten und dennoch, ja gerade deshalb, Fehlgeleitetwerden ausgesetzt waren.

Als Ich, damals Mathematikstudent, der sich gerade etwas näher mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik - um präzises Verstehen, begreifen und erfassen bemüht - zu  befassen begonnen hatte, im TM-Center betreffs der 1%-Studie zu Vorsicht mahnte, stieß ich nicht nur auf taube Ohren, sondern auf zunehmend aggressiver werdende Ablehnung. "Glaube an Mr. Mahesh's Worte" wurde zunehmend gefordert und für selbstverständlich erachtet.

Zuvor war man im Allgemeinen dem Thema "TM" gegenüber zumindest neutral; zunehmend entwickelte sich Ablehnung.

Solches war die Tendenz, die sich aufgrund von Mr. Mahesh's Fehlbewertung jener 1%-Studie und anderer statistischer Untersuchungen betreffs TM, zunehmend breit machte und verständlicherweise sowie zu Recht in der Fachwelt auf Ablehnung stieß.

 

Daß diese Ablehnung dann auch noch - teils nunmal zu bitterem Unrecht - bisweilen per "falsches Zeugnis ablegen wider den Nächsten" geführt wurde, oder wie man heutzutage "modern" zu sagen pflegt, per Fake, per Falschausagen, Lügen, ist va Gegenstand dieser Arbeit hier, in welcher es mir va darum geht, daß Gerichte in Zukunft, besser Lügen über "transzendentale Meditation", Mängel des Mr. Mahesh, Übersetzungs- und Überlieferungsfehler, versehentliche Irrtümer und falsche Schlüsse daraus, Fehltaten Anderer, die Minderjährigen nicht die Chance lassen wollten "TM" zu irgendeinem Zeitpunkt oder auch grundsätzlich überhaupt gar nicht anzufangen, besser auseinanderzuhalten. Auch die Gier einiger "PsychiaterInnen", "PsychologInnen" und evtl auch derer Verbände, die Alleinherschaft über das Thema "Meditation" haben zu wollen, sollte von Gerichten besser beurteilt werden können, als wie es bisher der Fall war. In den folgenden Abschnitten und va dann im  Abschnitt "5)TM-Mantrenlisten" zeigt sich dann, daß die Aussage im Rahmen der TM-Kurse (wie 1971 bis ca Mitte 1976), wonach "TM-Mantren"  "Sanskritworte" seien, deren Klangaspekt man benutze, sehr wohl passend war: Die angeblichen TM-Mantren erwiesen sich als nicht-religiöse, allenfalls zu philsophischem Denken geeigneten, "Sanskritworten", wobei Eliche davon noch überhaupts gleich "bedeutungslose" Worte, Partikel seien, wie Fachleute der Sanskritsprache nachlesbarerweise seit ca 1875 schrieben/schreiben.

 

Die 3,5%-Studie wirft auch ein Licht darauf, wieso die Anliegen der TM-Scene, wozu auch "Weltfriede" gehörte, plötzlich kein Gehör mehr fanden und stattdessen, die TM-Scene in Verruf kam.

Es ist zB auch zu vermuten, daß es soziologische Arbeiten sind, die im Auftrag irgendwelcher Innenministerien erstellt wurde, um die Anzahl der not-wendigen Zivilpolizisten Streetworker, SicherheitspersonalmitarbeiterInnen für unterschiedliche "Scenen" zu ermitteln, wobei es in diesem Falle darum geht das "Friedlichbleiben" von Demonstrationsveranstaltungen sicherzustellen.

Ein ermittelter extra Personalaufwand kann auch als unnötige Belastung für die entsprechenden Gesellschaften angesehen werden und ist zweifsohne nicht grundsätzlich ein Ruhmesblatt.

Auch wäre es lächerlich, wenn dann TM'ler sich in problematische Scenen begäben, um durch deren Anwesenheit als vermeintlich "friedliebende Personen", dem Friedlichbleiben jener Scene zu dienen. Die Realität wäre, daß die Anwesenheit der 1% "TM'ler" dann wieder 1% der TM'ler als zusätzliches Sicherheitspersonal erfordern würde (Jedenfalls wäre 1,01* 1,035*x > 1,035*x, wobei x die Anzahl der Scene-Mitglieder, zB bei einer Demonstration der "Querdenker" (vgl. 2021-er -~ und 2022-er-Ereignisse bezeichne).

Die ursprüngliche Behauptung von Prof. Erica Chenoweth betreffs des 3,5%-Effekt ist es wohl, daß friedliche Proteste mit 3,5%-Effekt es eher schaffen, daß deren Anliegen von der Politik wahrgenommen, angehört und geprüft werden. Allerdings wird die Friedlichkeit hervorgehoben. Das gibt dann eben die Möglichkeit zu solch einer innenpolitschen Betrachtungsweise, welche in gewisser Weise eine "wissenchaftliche Grundlage" für die "Münchner Linie" bietet, welche die Münchner Polizei im Zusammenhang mit den 68-er-Demonstrationen "erfand"; ein Münchner Polizist (Meyer?) fing einfach an, sich bei den DemonstrantInnen unterzuhaken und ging in de ersten Linien mit, in der Hoffnung, daß es Ihm so gelingen könnte die Friedlichkeit der Veranstaltung erhalten zu können. Der damalige Münchner Polizeipräsident Schreiber (?) griff das Ganze auf und im Rahmen der Fachhochschule für die Führungskräfte der Polizei, wo er, soweit ich das mitbekam, dann später Professor geworden war, untersuchte auch er de "Münchner Linie" wissenschaftlich eingehender.

Hinweise zum 3,5%-Effekt:

"Gesetz der 3,5%: Wie wenige Aktivisten Regierungen in die Knie zwingen können."

https://www.stern.de/panorama/wissen/gesetz-der-3-5-prozent--wie-wenige-aktivisten-regierungen-in-die-knie-zwingen-8979238.html


Als Quellen nannte das Magzin der "Stern" folgende Institutionen:

  • Harvard Gazette
  • BBC:" 'The 3,5%' rule: How a small minority can change the world", von David Robson, 14.Mai 2019

und Andere.

Harvard Gazette: "Nonviolent resistance provbes potent weapon", von Michell Nicholasen, vom Weatherhead Center Communications, 4. Feburar 2019

In diesem Artikel wird auf ein Buch von Professor Erica Chenoweth (Professorin an der Universität Harvard, titels "Why Civil Restiance Works: The Strategic Logic of Nonviolent Conflict") verwiesen.

Man findet dort auch "Fragen und Antworten an Prof. Erica Chenoweth.

 

In einer weiteren Quellenangabe wird im Stern-Artikel u.a auch noch auf das Buch von Prof. Erica Chenoweth direkt verwiesen; dort findet man, daß es 2021 von Oxford University Press in New York erschienen sei. Die Linkangabe dazu lautet: https://www.ericachenoweth.com/research/civil-resistance-what-everyone-needs-to-know (Link vom 21.4.2023)

Es werden im zugehörigen Artikel eine Reihe von Empfehlungen vonseiten anderer ProfessorInnen aufgelistet.

 

Aber dies und weitere Ausführungen zu den Problemen mit der TM-Scene, eben auch im Sinne von "Meditationsstreit", in einem späteren Kapitel.

 

 

 

 


Transzendentale Meditation:

Da sind 2 Aspekte zu bedenken.
Das eine ist das, wie TM in den TM-Centern und von Mr. Mahesh in den 70-er Jahren bis anno ca 1976 dargestellt wurde.

Es führt zu einem Zustand tiefer Ruhe, man macht's 2-mal täglich für ca 20 Minuten (maximal 30 Minuten, wenn man zuvor 1 1/2 Jahr problemfrei TM ausübte), es werden Spannungen, Stress abgebaut und es habe, gemäß gewisser statistischer Untersuchungen gewisse Vorteile für Gesundheit, Sozialbereich, Friedlichkeit und auch auf dem geistigen Bereich.

Etwas anders, aber durchaus eher die bessere Darstellung von  "TM" findet man in Mr. Mahesh's Buch "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" (ca 1964).

Noch anders ist dann Mr. Mahesh's Darstellung in seinem Kommentar zu jenen sechs Kapiteln der Bhagavad Gita.

Da kann man sich parallel dazu Upanishaden -aber auch frühe Schriften zu Buddha's Lehren - usw vornehmen und Parallelitäten heraussuchen.

Im Fall der letztere Beiden Varianten hat man es dann selbstverständlich mit den Themen "Âtman", "Brahman", Verwirklichung des "Brahman", Erkenntnis, usw zu tun.

Im Hinblick darauf, hier nun eine kurze Darstellung betreffs "Transzendentale Meditation" und Mr. Mahesh's TM-Lehre:

 

 

Im Zusammenhang mit den Lehren des Swami Brahmanda Saraswati (Shankarcharya von Jothirmath von 1940 bis 1953), wie sie dessen einstiger Privatsekretär Mr. Mahesh (von Anhängern als Maharishi Mahesh Yogi bezeichnet und teils auch verehrt bzw "angehimmelt", allgemein verfügbar zu machen sich bemühte (oder auch erdreistete) läßt sich folgendes feststellen:

Man beachte va ergänzend betreffs des Begriffs "Transzendentale Meditation" auch Pater Josef Abs's Übersetzung des Sanatana Dharma, der "Religion der Hindus" aus "hall of all religions"/Benares , ins Deutsche und dort das Kapitel über Laya-yoga, wo die Methoden des Laya-yoga als "transzendentaler und hehrer Art" beschrieben werden, sodaß eine/die zentrale Meditationsübung des Laya-yoga natürlicherweise als "Transzendentale Meditation" zu bezeichnen ist oder auch wäre.

Mr. Mahesh sagte, daß er diese Meditations-Methode vom Shankaracharya Shantanand Saraswati her habe.

 

  Der (einstige Schüler und dann) Nachfolger des Swami Brahmanda Saraswati, Swami  Shantanand Saraswati, bezeichnete das was Mr. Mahesh da als TM bezeichnete und  lehrte als "einen brauchbaren Universalschlüssel des Vedanata" - siehe dazu Wikipedia's https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand bzw "Maharishi Mahesh Yogi - die Biographie", von Paul Mason, Erstausgabe in Englisch 1994, Übersetzung ins Deutsche Dr. Edith Zorn, 1. Auflage der deutschen Ausgabe 1995, Aquamarin Verlag, ISBN 3- 89427-071-3 bezeichnete, kurz "TM" abgekürzt.

(Für weitergehende Informationen wird sich ua zB in Paul Mason's Buch "Roots of TM" , vierte Auflage 2020, First Published by Premanand 2015, ISBN 978-0-9562228-8-6  und anderen Werken des ua Paul Mason das eine oder auch Andere finden lassen. Paul Mason war dabei um exaktes recherchieren bemüht, was nunmal oftmals auch aufwendige Klein- und Detailarbeiten mit sich bringt.)

 

 Transzendentale Meditation führt/führe zu einem Zustand jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen, jenem "Transzendentalen Bewußtsein" jenem "Vierten" (siehe dazu nunmal u.a. Mâṇḍûkya-Upanishad inkl. des Kommentras von Gaudapada, Sechzig Upanishas des Veda, wo das, ebenso wie in den Shiva-Sutren, als "Turiya" bezeichnet wird).  Regelmäßige Ausübung der TM (zweimal täglich jene ca 20 Minuten - maximal 30 Minuten nach 1 1/2 Jahren problemfreier TM-Ausübung -) führe dazu, daß das reine Bewußtsein anfange mit dem Wachen, Träumen und Schlafen in natürlicher Weise zu co-existieren bzw es werde jene natürliche Co-Existenz erkannt und als problemfrei für das eigene Leben erkannt, was die Coexistenz dann eben zu etwas Dauerhaftem macht. 

Wird diese Meditationsübung, welche ca 20 Minuten morgens und abends - bei Personen die problemlos 1 1/2 Jahre TM regelmäßig ausübten, dann durchaus 30 Minuten - ausgeübt, fortgesetzt, wenn sich beispielsweise nach 10 Minuten der Zustand des Transzendentalen Bewußtseins eingestellt hat, so führt/führe das zu einer Verfeinerung der Sinne, welche bei jeder solcher Meditation dann immer wieder einsetzt, bis nicht nur die Wahrnehmung des Transzendentalen Bewußtsein im Gegenüber, ob Laut, Berührung, Geruch, Geschmack, bildliche Vorstellung odgl. sich eingestellt hat, sondern auch, sofern das eben über einen passend langen Zeitraum, dann der Normalfall geworden und gelebt worden war, die Erkenntnis erlangt wurde, daß jenes reine Bewußtsein, jener Endpunkt der TM - wo's eben in jene Richtung nicht mehr weitergeht -ausgehend vom eigenen Wach-Bewußtsein - prinzipiell kann es auch vom Schlaf- oder auch Traumbewußtsein heraus erfolgen; jemand träumt zB, daß er transzendental meditiert und stellt nach dem Aufwachen fest, daß er wirklich, im Vergleich zur seiner Erfahrung bei der Ausübung der Transzendentaen Meditation, transzendental meditiert hatte; allerdings geht man bei "TM" nunmal vom Wachzustand aus, da man die Kontrolle hat, sich regelmäßig jene 2-mal 20 bis 30 Minuten der TM-Ausübung zu gönnen - dasselbe Transzendentale Bewußtsein ist, welches auch im Gegenüber ist.

Dies wird/würde dann auch nach Beendigung der Meditationssitzung stets gewußt, indem das worauf die Aufmerksamkeit primär fällt dann im Begriffen des Selbsts, im Lichte reinen Bewußtseins wahrgenommen wird ("Einheits-Bewußtsein"; es wird aber auch als "Verbundenheitsbewußtsein" empfunden, weil eben plötzlich alles, vermöge jenes transzendentalen Bewußtseins, miteinander zusammenhängt).

  Dieses Bewußtsein ("Einheitsbewußtsein") , so Mr. Mahesh in einer seiner mündlichen Ausführungen und Äußerungen, welche üblicherweise dann - es etwas aufbauschend - als "Vorträge" bezeichnet werden, könne sich dann per weiterer regelmäßiger Ausübung der TM nur noch zu einem weiteren Erkenntniszustand hin entwickeln, nämlich dahingehend, daß schließlich auch das, worauf die Aufmerksamkeit sekundär fällt in Begriffen des Selbst im Lichte reinen Bewußtseins wahrgenommen wird und dann auch schließlich&endlich auch das im Lichte des Selbst in Begriffen des reinen Bewußtseins wahrgenommen wird, welches auch das, was am Nebenbeisten wahrgenommen wird, in Begriffen des Selbst im Lichte reinen Bewußtseins natürlicherweise wahrgenommen wird.

 

  Mit Erlangung des "Einheitsbewußtseins" geht untrennbar einher, daß man zu einem "körperlosen Wesen" 'wird' (sich seines körperlosen Daseins als Wesen gewahr wird); gemäß Swami Brahmananda Saraswati lebe man mit dem irdischen Körper jedoch, aufgrund des "Karmas" aus welchem heraus er nunmal entstand, bis zu dessen Tode weiter, sodaß da dann jene Co-Existenz des "irdischen Körpers" und des "Siddha-Seins" natürlicherweise und konfliktfrei gelebt wird/würde.

 

vgl. "Soma" von Shankaracharya Shantanand.

wohl auch zu finden in dem entsprechenden Buch von

LB Shriver/Cynthia Ann Humes:

 

Shriver, LB und Prof. Humes, Cynthia Ann; "The Sweet teachings of the Blessed Sankaracarya Swami Brahmananda Saraswati" vom Autor LB Shriver in der Übersetzung ins Englische von Cynthia Ann Humes, 2013, ISBN 978- 130 4662002

und Paul Mason

Mason, Paul, "108 discourses of Guru Dev", First published by Premanand 2009, ISBN 978-0-9562228-0-0, 2017; ...) .

 

Gemäß Mr.Mahesh würde sich im Zuge fortgesetzter regelmäßiger Meditationspraxis das Bewußtsein dahingehend weiterentwickeln, daß schließlich auch das in "Bergiffen des Selbst im Lichte reinen Bewußtseins" wahrgenommen werde, worauf die Aufmerksamkeit nur so völlig nebenher darauf fällt. Nach Erreichthaben/Verwirklichthaben dieses "Brahmanbewußtseins" könne sich das Bewußtsein nicht mehr weiterentwicklen.

 

  Zweifelsohne ist das was man für sich sebst zu halten pflegt, dieses individuellen Wesen, das auch als Individuum weiter zu existieren nie&nimmer aufgeben möchte, nicht jenes Selbst einer Pflanze, eines Tieres, eines Menschen gegenüber von einem selber. Man ist doch nie&nimmer der Andere, da die Welt dann eine ziemlich leere Welt wäre. Insofern dämmert dann allmählich die Einsicht, daß jenes "transzendentale Bewußtsein" ein aus sich selbst heraus existentes, all-umfassendes und all-durchdringendes reines Bewußtsein nunmal ist. Insofern sollte völlig klar sein, daß der Zustand des "Einheitsbewußtseins" alles andere sein kann und ist als ein Zustand des Nicht mehr Unterscheiden-Können zwischen den individuellen Lebewesen; es ist alles andere als sowas wie ein "schizophrener Zustand", wo sich jemand plötzlich für jemand Anderes, etwa Jesus, hielte.

  Die sich irgendwann - per Leben jenes Einheitsbewußtseins - einstellende Erkenntnis, wonach jenes reine Bewußtsein ein aus sich selbst heraus existentes reines Bewußtsein ist, das für allee Lebewesen gleichermaßen erreichbar ist, würde man wohl sinnvollerweise als das Erlangthaben eines "Brahmanbewußtseins" und jenes aus sich selbst ehraus Existente reine Bewußtsein als das "Brahaman" zu bezeichnen haben.

 

  Nunmehr ist das was Patañjali in seinen Sûtren beschrieb (also "Samyama", Anwendung von Samyama auf dies und das, hier und dort - aber auch die Themen bzgl der kleças, Kaivalya usw - ; siehe dazu auch Prof Deussen' s Allgemeine Geschichte der Philosophie, Band I.3 und seine Übersetzung der Pâtañjalai-Yoga-Sûtren), nach Erlangen jenes "Einheitsbewußtseins", jenes "Verbundenheitsbewußtsein" (Jener Wahrnehmung und darüberhinaus Erkenntnis, daß das reine Bewußtsein, das man vom eigenen Wachzustand ausgehend als "Transzendentales Bewußtsein" man zu 'finden' vermocht hatte, dasselbe transzendentale Bewußtsein ist, welches auch im Gegenüber - egal ob Planze, Tier, Mensch, Gott, Engel oder auch einfach nur Ton, Farbe, Geruch, Geschmack, Berührung - man wahrnahm, erkannte und einen das tagaustagein begleitete indem alles worauf die Aufmerksamkeit primär fiel in "Begriffen des Selbst im Lichte reine Bewußtseins wahrgenommen wurde) einfach nur eine Alltagserfahrung und indem man das eben so zu leben nunmal gar nicht mehr umhinkam sowie lebte, jene Feinheiten des Bereichs des 'Geistigen' (also ua. dessen wie Tätigkeiten, Gedanken, Ideen, Zielsetzungen, Wünsche im Zusammenwirken mit jenem "transzendentalen Bewußtsein", welches als eine Alltagsrealität erkannt wurde und es seither ist, sich entwickeln können und wie/welche nicht) und mehr und mehr verstehen kann/konnte, wird auch irgendwann zweifelsfrei erkannt, daß jene Impulse des Lebens, welche das eigene Leben überhaupt erst ermöglichen, erhalten, aber auch der Altersvorgang usw, letztlich dasselbe ist, wie das was einer zB Pflanze der auch einem Wurm, Käfer zu leben ermöglicht, was dessen Leben nunmal strukturiert.

  Dabei kommt man nicht umhin festzustellen, daß auch Pflanzen, Würmer, Tiere all das als Möglichkeiten und Fähigkeiten in sich haben und es ihnen verfügbar ist, was es einem selber ermöglicht hatte, zu all dieser wunderbaren Erkenntnis und den als positiv zu bewertenden Ergebnissen, die damit untrennbar verbunden waren/sind (wie daß man, verbunden mit dem Einheitsbewußtsein/dem "Verbundenheitsbewußtsein" zunächst mal zu einem "körperlosen Wesen" wurde, da man als das auch wenigstens keine Ameise mehr zu zertreten, usw fähig war und ist) zu gelangen. Insofern folgt eben die Aussage, daß auch Tiere, Pflanzen und Selbst Würmer, Käfer, Schmetterlinge, Insekten im Allgemeinen erlösungsfähige Lebewesen sind, die von den Gesetzen des Karma, der Geburt&Wiedergeburt und Erlösungsmöglchkeit bedient werden, per regelmäßiger Ausübung "Transzendentaler Meditation" und damit verbundener zweifelsfreier Erkenntnis heraus verifizierbar ist.

  Mag sein, daß manche TM-Ausübenden das in diesem Leben nicht mehr verwirklichen können und eben nicht mehr so weit kommen können. Insofern ist es sicherlich nicht als wissenschaftlich im Sinne von Physik zu bezeichnen, wo jeder Experimente nachmachen können müsse, usw. Allerdings ist es auch im Falle Mathematik, Physik usw zweifelsfrei so, daß manche Personen etwas anfangen und dann aber die Resultate einfach nicht mehr erleben (plötzlicher Tod, Verfolgung mit Verhaftung, Folterungen &Ermordung zB; das kann in gewisse Weise auch durchaus heute im Abendland es noch geben, wenn zB TM-Ausübende mir-nichts-dir-nichts aus völliger Unkenntnis heraus, per erfundener Behauptungen&Anschuldigungen für verrückt erklärt wurden oder auch werden und infolge der Mißhandlungen dann tragischerweise einen vorzeitigen Tod erleiden, usw. Im Fach Mathematik gibt es unendlich viel Wissenswertes, habe Kurt Gödel mal bewiesen - sagte Dr. Michael Weinless mal im Zusammenhang mit einem "TM-Lehrerausbildungskurs" -; dennoch wird das als seriös, wissenschaftlich nunmal verstanden).

 

Nun könne das Bewußtsein, nach Erlangen der Erkenntnis des/des Brahmanbewußtseins, sich nicht nunmal nicht mehr weiter entwickeln.

 

Allerdings würde der Vorgang der fortgeführten regelmäßigen Meidtationsausübung (jene 2-mal täglich 30 Minuten) schließlich zu einem Erkennen einer "Ganzheit der Sinne führen" und schließlich über weitere Stufen zur Erlangung eine "Subtilen" Körpers, nachdem der Zustand des körperlosen Wesens als mitverbundendes Resultat des sog. Einheitsbewußtseins bereits erlangt gewesen sei/war.

 

Die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist wohl die Erfahrung des Coexistierens als "körperloses Wesen" mit der Tätigkeit des Samyama und der Siddhis einerseits und dem noch Fortbestehen des irdischen Körpers andererseits.

"Nur" körperloses Wesen wäre dann eben in gewisser Hinsicht ein "Weniger"; aber es würde eben wünschenswert sein sein, daß ein/der Körper, den es da zu als erlangbar noch zu wünschen gibt, so subtil sei, daß man damit auch dem kleinsten Lebwesen also noch kleiner als Ameisen usw, auch versehentlich kein Leid zufügen könne.

 

Gemäß Mr. Mahesh wird, nach dem Erlangen des "Brahmanbewußtseins" die tägliche Meditationsausübung, natürlicherweise zu "Tapas" (wohin soll. man denn die Aufmerksamkeit noch zurückziehen können, wenn schon alles in 'Begriffen des Selbst, im Lichte reinen Bewußtseins' wahrgenommen wird? Tapas würde zu einer weiteren Erkenntnis nämlich der "Ganzheit der Sinne" allmählich führen und daraus resultiere dann die 'Erlangung' eines sehr subtilen Körpers und damit verbunden einer körperlichen Unsterblichkeit.

 

 

Mr. Mahesh erwähnte mal per eines Tonbands, daß alle 90 Minuten im Körper ein gewisser subtiler Vorgang stattfinden und daß es sinnvoll wäre da 5 Minuten "TM" auszuüben - sofern es die Umstände erlauben würden -. Nunja, wenn jemand sowas macht und den Alltag dabei beachtet (Man kann selbstverständlich nicht während des Autofahrens usw plötzlich nebenher 5 Minuten "TM" machen und das Auto unbewacht von selber dahin fahren lassen; auch kein Lehrer nicht zur Klasse sagen, daß er jetzt Minuten meditieren möchte und die Klasse derweil sich selber überlassen; auch kann ein Soldat nicht einfach mal so seinen Posten verlassen usw usf.

Allerdings wird es auch in europäischen Gesellschaften als völlig normal und in Ordnung betrachtet, wenn da jemand so alle Stunden für 5 Minuten Zigarettenpause einlegt. Heutzutage wird in solchen Fällen von ArbeitgeberInnen allerdings gefordert, daß die so nicht geleistete Arbeitszeit täglich nachgearbeitet wird, dh solche MitarbeiterInnen dann eben abends entsprechend länger zu arbeiten haben.

Bei unterschiedlichen Betrieben konnte ich zufällig beobachten, daß es immer wieder MitarbeiterInnen gab, die sehr regelmäßig alle 60 bis 90 Minuten in einen Hinterhof oder auch vor die Türe - bei Regen etwa unter ein Eingangsvordach - treten/traten und eine Zigarettenpause machten. Würde im analogen Sinne jemand sich nen Klapphocker vor die Türe stellen und 5 Minuten lang "TM" ausüben, so würde es wohl brutale Driskriminierung, ja Verfolgung darstellen, das dann als "mörderisch" (wie erlebt) oder auch als "weltfremd", "lebensuntauglich" oä zu bezeichnen.

Andererseits wäre sowas, was da Mr. Mahesh behauptete, durchaus weniger in „Übereinstimmung mit den Erforrnissen des Alltags“ als das, was er anfänglich lehrte.

So auch seine Hinzufügung spezieller extra „TM-Siddhi-Übungen“, was die morgend-und abendliche Zeitaufwendung dann doch weiter erhöhte; hinbzukam noch, daß er dann „Gruppenmeditation“ empfahl, was noch An- und Anfahrtszeiten mit sich brächte, usw.

 

Betreffs jener „5-Miniten so alle 90 Minuten zu einem speziellen, gewissen Zeitpunkt“ machte ich dazu mal eine Beobachtung an der eigenen Physiologie. Mr. Mahesh hatte behauptet, daß der Körper alle - individuell verschieden - 90 Minuten eine kurze natürliche Ruhephase habe und man diese per 5 Minuten TM-Ausübung vertiefen könne, was sich eben positive auf das körperliche Leben auswirken würde. Ok, ich bemerkte so einen „Ruhezyklus“ und es war zu einr Zeit, sagen wir mal x Std + y Minuten und dauerte tatsächlich sowas wie 5 Minuten.

Als mir viele Jahre später erstmals meine Geburtsurkunde in die Hände kam, fand ich darauf einen Geburtszeitpunkt eingetragen. Der Geburtszeitpunkt war eben in dem Rhytmus von jenen x Std + y Minuten enthalten; er lag genau in der Mitte eines der 5 Minuten-Intervalle, das ich per - natürlich nur, falls es von den Umständen her auch paßte - 5 Minuten TM-Ausübung bewußt tolerierte, respektierte und etwas vertieft hatte, dh dieses natürliche kurze Ruhebedürfnis des Körpers respektierte.

Wenn dann zB in einer Ehe jemand sowas plötzlich anfinge und der Ehepartner radikal dagegen wäre oder auch man die „Alltags-Umstände“ mißachtet (dh meint, man könne sein Auto auch mal kurz am Standstreifen - auch ohne Panne pro so eienr 5-Minuten-TM-Ausübung abstellen oä - ) so würde das verständlicherweise und zurecht zu Konflikten führen. Allerdings ist es da wieder wie mit dem „Deprogramming“. Wenn dann zB ein Ehepartner, der sich - es sei mal angenommen - schon darüber aufregte, daß die Ehefrau TM ausübte, anfinge mit Methoden alà „repressiver Raucherentwöhnung“ (wofür das Max Planck Institut für Psychiatrie in München mal - es war irgendwann im Zeitraum von 1976 -1980 - offiziell abgemahnt wurde, lt. Tagespresse), so kann sows vertändlicherweise auch zu Katastrophen führen. Pfrrer Haak nannte man eine Fall eins angeblichen TM-Lehrers, der eine Sebstmordversuch unternommen habe, weil man versuchen könnte ihm sein Mantra per Hypnose zu entlocken. Allerdings differenziert Pfarrer Haak da ungenügend. Es wäre a doch interessant zu wissen, ob da irgendwelche Personen aus der Anti-TM-Scene an jenem d’ran waren, die ihn mit Zwangspsychiatrie und insofern Zwangshypnose & co bedrohten doer aber jener mir nichts dir nichts von allein, einen derartigen einen Splien entwickelt gehabt hätte. Ich neige da eher zur Annahme, daß da Deprogramming, repressive Aktivitäten von „Verfolgung um der TM-Auspübung willen“, „Verfolgung wegen eines Lebens bemüht in Harmonie auch mit Tieren und Pflanzen zu leben“ oä vorausgegangen waren.

Es gab im Falle von Rauchern nur sehr wenige, die es sich leisten konnten überall und jederzeit eine Zigarette zu rauchen und sich um eine etwaige „Belästigtheit“ Anderer nicht zu kümmern. Dazu gehörte der Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt ebenso wie die ZwangspsychiatrieveranstalterInnen, die „PatientInnen“ von Kettenrauchern zum tagaustagein 16 Stunden lang Passivrauchen zu zwingen „sich die 2 gesundheitsfeindliche und gesundheitschädigende „Freiheit“ zu nehmen pflegten. Einige SchauspielSuperstars täten sich vermutlich die Freiheit nehmen dürfen und können, stur alle 90 Minuten ihre Pause sich zu nehmen und ProduzentInnen samt Regisseur und KollegInnen einfach zu übergehen. Dieses Beispiel zeigt auch die Problematik von jener „Idee“ des Mr. Mahesh: Schon in einer Ehe würde alle uU 45 Minuten bereits 5 Minuten pausiert werden müssen - wenn es beide so machen täten - und Alltagsleben ziemlich beeinträchigt sein. Arbeitet jemand in einem Team, so wäre das völlig weltfremd dann; man denke etwa an Fußballprofis. Aber dennoch gibt es Berufe, die es gestatten jene natürliche 5 Minuten-Ruhephase per 5 Minuten TM-Ausübung zu unterstützen. Man kann passende Rastplätze ansteuern und das sollte sich auf die „Verkehrstüchtigkeit“ eher positiv auswirken. Daß die eine oder auch andere Wandergruppe oder auch Bergwandergruppe bisweilen dann gar nicht mehr vom Fleck käme, wenn denn alle TeilnehmerInnen solchiges praktizieren würden, ist evident. Daß ein Student oder auch Schüler es während der Vorlesung/des Unterrichts nicht praktizieren kann ist ebenfalls offensichtlich so. Daß es aber StudentInnen und SchülerInnen im Rahmen der Nachmittags-Übungsaufgaben-~/Schularbeiten udgl uU durchaus uU sogar sinvollerweise und jedenfalls ohne grundsätzliche - es rein zeitlich mal betrachtend -, arbeitserfolg-bezogene Nachteile machen kann, ist klar.

Mr. Mahesh begab sich mit solchen Aussagen in ein Gebiet, wo es nur im Ermessen des Einzelnen und auf dessen eigene Verantwortung hin machbar wäre.

Andererseits sollten eben jene 2-mal täglich ca 20 bis 30 Minuten TM-Ausübung jenen natürlichen Ruhephasen alle 90 Minuten, welche Mr. Mahesh mal als existent behauptete, zusammenfassend Rechnung tragen.

Exaktes Wissen über diese Art von Ruhephasen würde aber uU einem Verständnis für Mitmenschen dienlich sein können. Daß viele Formen der Arbeit in einer technisch- ‘zivilisierten‘ Arbeitswelt wenig gesundheitsschonend sind, ist bekannt; dazu gehört es auch, daß so ein natürliches Ruhebedürfnis und so eine natürliche Ruhephasse (wenn es dann tatsächlich wahr sein sollte/wäre, was Mr. Mahesh da mal behauptete) des Körpers mißachtet wird bzw darauf keine Rücksicht genommen werden kann. (zB Fließbandarbeit, Beaufsichtigung von Fließbandarbeiten, Teamarbeiten udgl.).

Es sei also an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen, daß TM-Ausübung, Yogaasanas, Pranajama udgl auch ein gewisses Maß an Eigen-Verantwortlichkeit erfordern.

Jedenfalls kann man TM nur sitzend ausüben und keinesfalls während einer Tätigkeit und schon gleich gar nicht während Autofahren usw, dh die „äußeren Umstände“ müssen es auch erlauben und der TM-Ausübende muß es verantworten können, daß er unter diesen oder auch jenen Umständen überhaupt TM ausübt.

 


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